Dienstag, 20. November 2012

hfg-laborwoche...

laborwoche hfg schwäbisch gmünd...4 tage 20 studierende...es entstehen 10 neue legocams und viele unterschiedlichste, spannende sofortbilder, unser hintergrund füllt sich... :-) bilder ab dem 23.11. mit auch gut 10 neuen 8x10" impossibles...




Donnerstag, 15. November 2012

laborwoche hfg schwaebisch gmuend

19.11.- 23.11. 2012

20 studierende, viele legos, ideensammlung, das sofortbild im gestaltungsprozess, das
fotografische prinzip,

über vier tage zeit !!!

freie kreativität, gruppenarbeit...

wie viele neue kameras werden wohl entstehen ?

wie viele gut durchdachte und sauber gestaltete sofortbilder werden wir machen ?...

zu sehen in der abschlusspräsentation am 23.11. 2012 in der hfg



www.hfg-gmuend.de

die camera von Daniel Toullic

Was noch erwähnt werden sollte... Die Lego Kameras hatte ich schon öfter 
im Web gesehen, doch einmal davor zu sitzen war letztendlich der 
Auslöser dafür, dass schon auf dem Heimweg von der Photokina der 
Entschluss reifte, mir selbst auch eine solche Kamera zu bauen.
Zum Glück stand bei meiner Oma im Speicher noch ein Sack volle mit 
meinen alten Legosteinen. Das Sortieren der Steine wurde jedoch sehr 
schnell etwas ernüchternd. Bauteile, die wirklich für die Kamera 
verwendet werden konnten, waren dann doch erstaunlich wenige dabei. 
Dafür massenhaft Lego Männchen, Bäume, Sonderformen, und Lego-Technic. 
Zuletzt genanntes ist leider sehr ungeeignet, denn es ist voll mit 
Löchern, und diese machen in einer Kamera ja doch recht wenig Sinn!
 
So weit so gut, wofür hat man Freunde, und Lego hatte doch früher 
wirklich jeder! Leider stellte sich beim Rekrutieren der kostbaren 
Steine heraus das diejenigen, die damals mit Lego spielten, dieses 
entweder schon an die eigenen Kinder weitergegeben haben, oder es in 
ihrer Rolle als Tante und Onkel sorgsam hüten, für den Fall das die 
Neffen und Nichten vorbeikommen – diese wollen sich zwar keine Kamera 
bauen, aber damit spielen.
 
„Ich könnte es Dir eine Zeit lang ausleihen?“
„Danke, aber wenn ich es einmal in die Kamera eingebaut habe, gebe ich 
es sicherlich nicht mehr her....!“
 
Hier ein weiteres großes DANKE an den Bruder meiner Verlobten, welcher 
sich tatsächlich von seiner Lego-Kiste trennte. Aber auch hier wieder: 
Sonderformen, Bäume, Pferde, Lego-Technic, ... Aber: mit meinen eigenen 
bereits vorhandenen Legosteinen endlich genug Material, zwar nicht für 
eine 8x10, jedoch für eine 4x5 Kamera!
 
 
Los geht’s! Steine sortieren, und die ersten Ideen entwickeln, wie die 
Kamera gebaut werden soll. Erste Überlegungen von Korpus mit Auszug. Wie 
soll das mit der Mattscheibe funktionieren? Wie kommt das 
Polaroid-Rückteil aus dem hauseigenen Fundus an die Kamera?
Auf dem folgenden Bild sieht man die ersten Denkansätze – von Links nach 
Rechts:
Korpus mit Auszug, die Halterung für eine Mattscheibe (ging leider nicht 
wie geplant), und letztendlich, der grobe Aufbau des Halters für das 
Polaroid Rückteil.



 

(BILD 1) Testaufbauten 

 

Nachdem die Steine sortiert und der grobe Plan fertig waren, ging es 
endlich los: Stein um Stein auf dem sicheren Weg zur Lego Kamera!
An dieser Stelle muss ich (zu meiner Schande) gestehen, das die 
Legosteine mich so in ihren Bann gezogen haben, das ich zwar nach ca. 4 
Stunden von der fertigen Kamera stand, es jedoch versäumt habe, auch nur 
ein einziges Foto vom Zusammenbau zu machen....
Während des Aufbaus kam die Idee, das Polaroid Rückteil direkt 
anzubauen, was die Produktion um einiges einfacher machte. Es ist 
unglaublich, wie sich das Rückteil an das Lego anschmiegt, als ob Lego 
und Polaroid zwingend zusammengebaut werden müssten!
Hier nun die vorläufige Version der Kamera, noch ohne Objektiv.



 

(BILD 2) Kamera zusammengebaut
(BILD 3) Kamera und Auszug separat

 

Hier ein Bild der improvisierten Mattscheibe. Diese besteht aus 2 
aufeinander gesteckten Reihen flacher Legosteine. In dem so entstandenen 
Rahmen befindet sich eine Mattscheibe aus einfachem Butterbrotpapier, 
welches mit durchsichtigem Packband beklebt ist. Auf ihr wurde mit 
schwarzem Stift nachträglich eingezeichnet, welche Fläche letztendlich 
vom Polaroid-Rückteil abgedeckt werden kann.




  

(BILD 4) Mattscheibe
(BILD 5) Blick durch die Mattscheibe 

 
Die erste Modifikation – mit Lego Technic...
 
Da ich nun eine fertige Lego-Kamera hatte, und tatsächlich noch einige 
Steine übrig waren, kamen die ersten Überlegungen: Was kann man an der 
Kamera noch verbessern, wenn die Steine schon nicht für eine 8x10 Kamera 
ausreichen?
Ein paar lange Lego-Technic-Steine mit Löchern, ein paar Zahnräder, ein 
paar Zapfen, und eine Idee. Schnell stand fest – die Kamera inklusive 
Auszug muss noch einmal der Länge nach halbiert, ein paar Steine 
nachträglich gegen andere getauscht werden.
Zwei Stunden Tüftelei, und fertig war sie! Die Lego-Kamera mit manueller 
Fokussierung „de Luxe“. Dreht man am großen Zahnrad, fährt der Auszug 
heraus und natürlich auch wieder zurück, was das Scharfstellen um 
einiges bequemer und einfacher macht!




 

(BILD 6) Front
(BILD 7) Rückseite
(BILD 8) Seitenansicht


Als Linse dient momentan noch ein Objektiv samt Objektivplatte von 
meiner Großbild, welches notdürftig mit Tesa befestigt ist. Dies ist die 
momentane Lösung, zum einen, weil ich noch kein passendes Objektiv für 
die Lego-Kamera gejagt habe, zum anderen, weil ich nicht mehr genügend 
Lego Platten habe, um überhaupt eine Linse an der Kamera befestigen zu 
können.
Dennoch, das erste Testbild hat gezeigt – ES FUNKTIONIERT!!


 

(BILD 9) Testbild
 
 
An dieser Stelle nochmals einen ganz besonderes Wort des Dankes an Jens! 
Ohne die Inspiration die ich von ihm auf der Photokina erhalten habe, 
hätte es wohl noch sehr lange gedauert, den Schritt zum Legografen zu 
wagen! Vielen Dank dafür!

Mittwoch, 7. November 2012

photokina nachlese...

noch ein bericht von Daniel Toullic
ich danke sehr, er hat sich auch eine kamera gebaut, und es für den blog hier dokumentiert...das kommt morgen... :-)






Drei Tage Photokina 2012. Die erste Photokina für mich. Viel zu sehen, 
viel Input, viel neues, und die Erkenntnis, es wird immer digitaler. 
Aber dennoch:
 
Wir befinden uns im Jahre 2012 nach Christus. Die ganze Welt ist von den 
Digitalen besetzt. Die ganze Welt? Nein! Eine von unbeugsamen Analogen 
bevölkerte Fabrik hört nicht auf, den Digitalen Widerstand zu leisten.
 
Wovon die Rede ist? Natürlich vom Impossible Project, den 
Hoffnungsträgern der analogen Sofortbildfotografie, die Retter des guten 
alten Polaroids. Die erste Anlaufstelle für mich, auf der Photokina 2012.
Vieles war am Stand ausgestellt, das ich schon vor der Messe selbst in 
Händen halten und testen konnte, doch auch eine faszinierende Neuigkeit, 
die ich noch nicht live sehen durfte. Die pure Faszination...Polaroid 
Material in 8x10 Inch! Ausgestellt waren mehrere Originale, unter 
anderem wunderschöne Polaroids von Stefan Milev.
Nachdem ich mit Andreas vom Impossible Project Space in Wien ins 
Gespräch gekommen war erfuhr ich, das Samstags Jens Werlein mit seiner 
8x10“ LEGO Kamera am Stand bei der Arbeit zu sehen sein wird. Es gibt 
dann ein Gewinnspiel, und mit etwas Glück könnte man ein Portrait 
Shooting  mit der 8x10“ LEGO-Kamera gewinnen – vom Meister höchst 
persönlich geschossen. Die 4x5“ LEGO Kameras von Jens hatte ich schon 
Freitags am Stand von Monochrom erspäht...
 
Was war natürlich Samstagmorgen als Erstes auf dem Programm? Logo, ab zu 
Impossible und am Gewinnspiel teilnehmen. Um direkt zum Punkt zu kommen 
– das Glück war tatsächlich auf der Seite meiner Verlobten und mir: 
erster Platz, um 14 Uhr vor der LEGO-Kamera sitzen!
Jens erklärte den kompletten Prozess vom Einlegen des Films in den 
Filmhalter, über den eigentlichen „Schuss“ des Fotos, bis hin zur 
Entwicklung, und nach etwas Wartezeit bis zur fertigen Entwicklung 
hielten wir schließlich ein geniales Portrait auf 8x10“ 
Polaroid-Material in unseren Händen!
Dafür gibt’s ein großes DANKE an Jens Werlein, und natürlich auch an die 
Jungs am Stand vom Impossible Project, die das alles möglich gemacht haben!
 

Freitag, 2. November 2012

colorfoto, novemberheft...

wieder ein feiner artikel in der fachpresse...












großen dank an die colorfoto, der autorin Henriette Struss und an Sören Spiekermann für das schnelle repro des artikels...in meiner provinz ist das heft noch nicht angekommen... :-)

Donnerstag, 1. November 2012

the next step...

...noch unscharf, und ein bissel geheim...







...but may be nothing is impossible... :-)